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11.02.2010

Pressemitteilung vom 29. Januar

team.arbeit.hamburg betreibt mit Grone Bildungszentrum Aktiv-Center

Es geht um Menschen, die schon lange aus dem Arbeitsleben ausgeschieden sind. Die einen haben alle Hoffnungen aufgegeben, die anderen ihre Motivation verloren, manche sind depressiv. „Wir dürfen die Enttäuschten nicht links liegen lassen“, so Thomas Bösenberg, Geschäftsführer von team.arbeit.hamburg, ARGE für SGB II. „Es geht darum, diese Menschen zu befähigen, ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen.“

 

Das Grone Bildungszentrum betreibt im Auftrag von team.arbeit.hamburg aktuell Lehrwerkstätten als Aktiv-Center in den Bereichen Gastronomie, Holz, Metall.Farbe und Raumgestaltung, Hauswirtschaft und Hotel, Lager und Logistik, Handel, EDV und Medien. Langzeitarbeitslose über 25 werden dort auf einen passenden Ausbildungs- oder Arbeitsplatz vorbereitet. Individuelle Hilfestellungen bei der Erstellung von Bewerbungen, Hilfen für den Alltag und viel Verständnis sind Bestandteile der Aktivierungsstrategie. Ältere können durch das Projekt einen wichtigen Schritt zurück in die Berufswelt tätigen. Meister lernen die Langzeitarbeitslosen an. In den Holzwerkstätten und Metallwerkstätten wird unterrichtet, was das Herz jedes Heimwerkers schlagen ließe. Die zu motivierenden Langzeitarbeitslosen bauen sich dort Möbel und Metallgegenstände für den täglichen Gebrauch. Ziel: Motivation, Freude an der Arbeit, Disziplin, Können zeigen oder entwickeln.

 

Wer nicht kommt, oder unentschuldigt fehlt, bekommt Besuch von einem Sozialarbeiterteam. Nach erster Erfahrung wirkt das. Sanktionen mussten bisher nicht ergriffen werden. Die Maßnahmen dauern sechs bis neun Monate. team.arbeit.hamburg will diese Form der Aktivierung im Laufe des Jahres vor allem auf Jugendliche ausdehnen. Nach bisherigen Planungen sollen 3000 Jugendliche auf diese Weise motiviert und näher an den Arbeitsmarkt herangeführt werden. Das Grone muss dafür die bestehenden Kapazitäten noch erheblich ausweiten.

 

Auf Wunsch von team.arbeit.hamburg arbeitet seit neuestem auch ein Motivationstrainer mit diesen Kunden. „Das eine ist, dass auf dem Arbeitsmarkt ausreichend Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, um die Langzeitarbeitslosigkeit in Hamburg abbauen zu können, das andere ist, dass Langzeitarbeitlose so fit werden, wie es die Wirtschaft benötigt, beides muss gegeben sein“, so Thomas Bösenberg.

 


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