Pressemitteilung


Zukunft der ARGE

„Wir brauchen nach der Bundestagswahl schnell Klarheit“, sagt Thomas Bösenberg, Geschäftsführer von team.arbeit.hamburg, angesichts der politischen Unsicherheit über die Zukunft der ARGEN SGB II. Die Hamburger Träger haben sich bereits Ende März für den weiteren Ausbau der ARGE team.arbeit.hamburg ausgesprochen. Dennoch können heute schon neue Mietverträge nur noch unter ungünstigen Bedingungen abgeschlossen werden, weil der ARGE-Vertrag der Hamburger Bürgerschaft am 31. Dezember 2010 ausläuft.

Leistung aus einer Hand muss bleiben

„Die klare Entscheidung der Träger macht uns Mut, und so können wir mit Elan unsere verantwortungsvolle Tätigkeit fortsetzen“, freut sich Bösenberg. Das bedeutet konkret: weiterer Personalausbau ab Sommer - teils durch Neueinstellungen, teils durch Entfristen von Zeitverträgen. Vorgesehen ist ein Zuwachs um 173 Stellen.

„Die Mitarbeiter ziehen in dieser Lage toll mit, trotz aller Unsicherheit“, resümiert Bösenberg. Das zeigt sich auch an der geringen Fluktuation in Hamburg im Vergleich zu anderen Grosstädten in Deutschland. team.arbeit.hamburg strebt unter gegebenen Umständen eine Mitarbeiterzahl von rund 2000 an. Ein Problem gibt es heute schon. Für den Personalausbau ab Sommer reichen in einigen Job-Center die Räumlichkeiten nicht mehr aus. Neue Räume müssen angemietet werden. Aber wegen der kurzen Mietzeitgarantie steigen die Preise und sinkt die Bereitschaft der Vermieter für nötige Umbauten.


„Wie immer die kommende neue Bundesregierung aussehen wird“, so Bösenberg, „wir hoffen auf den Erhalt des Primats Leistung aus einer Hand und des Leistungsprinzips „fördern & fordern“.


zurück zur Liste