Pressemitteilung


team.arbeit.hamburg startet Interessenbekundungsverfahren für Hamburger Bezirke

Mit Beginn 15. Juni stellt team.arbeit.hamburg für neu zu bewilligende Arbeitsgelegenheiten („Ein-Euro-Jobs“) die Unterlagen zum sogenannten Interessenbekundungsverfahren ins Netz (www-team.arbeit.hamburg.de). Alle interessierten Beschäftigungsträger können dann bis zum 13. Juli ihre Projektvorschläge einreichen. „Wir wollen eine stärkere Beteiligung der Bezirke verwirklichen“, so Thomas Bösenberg. Geschäftsführer von team.arbeit.hamburg, Arbeitsgemeinschaft (ARGE) für SGB II. „Es geht uns dabei um eine zielführende Verknüpfung von Arbeitsmarktpolitik mit örtlichen sozialen Angeboten unter Beachtung des Arbeitsförderungsrechts.“

Startschuss fällt am 15. Juni

Für Anfang 2010 ist ein Kontingent von 5000 neu zu bewilligenden Arbeitsgelegenheiten in Planung. 3000 davon sind mit Stadteilbezug für die sieben Hamburger Bezirke vorgesehen. Eine Vielzahl kommunaler sozialer Angebote kann nur noch mit Arbeitskräften aus dem SGB-II-Bereich durchgeführt werden. Eine wichtige Voraussetzung: Über die Beschäftigung in Stadtteilprojekten müssen die Aussichten dieser Arbeitsuchenden deutlich verbessert werden, wieder eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden. Gleichzeitig sollen hilfebedürftige Menschen in den Bezirken Unterstützung finden. Somit profitieren sowohl die Arbeitsuchenden, wie die Träger und die Hilfebedürftigen vor Ort.

team.arbeit.hamburg muss dabei auf die sogenannte „Zusätzlichkeit“ achten. Das heißt, reguläre Arbeitplätze dürfen nicht verdrängt werden. Außerdem muss ein öffentliches Interesse an diesen Tätigkeiten vorliegen. Die Bezirke werden in das Vergabeverfahren miteinbezogen, das ist der Sinn des Interessenbekundungsverfahrens, für das am 15. Juni der Startschuss fällt. 

Über die eingereichten Projektvorschläge entscheidet team.arbeit.hamburg. Bei seiner Entscheidungsfindung wird team.arbeit.hamburg durch die Behörden für Wirtschaft und Arbeit sowie Stadtentwicklung und Umwelt, die Agentur für Arbeit und die Sozialraummanager der Bezirke beraten.



 

zurück zur Liste